Reallabor Häseli
© Y. Schmid

Aktuell: Workshop: Begleitungsmodell der Zukunft - mit Bäuerinnen und Bauern im Zentrum

Montag, 26. Januar 2026 von 15 bis 18 Uhr in Wittnau, anschliessend Apéro

Details: Einladung Begleitungsmodell der Zukunft
Anmeldung: via Formular

 

Reallabor Jurapark Aargau

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Im Reallabor Jurapark Aargau experimentieren Interessierte aus den 31 Jurapark-Gemeinden zusammen mit Forschenden diverser ETH-Institutionen noch bis Ende 2026 zu Massnahmen, um die nachhaltige Entwicklung vor Ort zu stärken und zu fördern. Geplant sind fünf Realexperimente zu den Themen Wasser, Klimaanpassung und Kreislaufwirtschaft.

Infos Gesamtprojekt

Das Reallabor Jurapark Aargau ist eine gemeinsame Initiative der Forschungs-Institutionen des ETH-Bereichs, welche eng mit dem Jurapark Aargau zusammenarbeiten. 2023 mit verschiedenen Workshops gestartet, 2024 mit Kick-offs der ersten Realexperimente, dauert das Reallabor Jurapark Aargau noch bis Ende 2026.

Die Teilnehmenden aus Forschung und Praxis haben gemeinsam in der ersten Phase während drei Treffen zu den Themen «Wassermanagement», «Klimaanpassung» und «Kreislaufwirtschaft» die Realexperimente entwickelt.

Downloads

Flyer Reallabor Jurapark Aargau

Infoblatt für die Teilnahme am Reallabor

Rückblick: Reallabor Jurapark Aargau Herbst 2023 - Sommer 2024

Rückblick: Reallabor Jurapark Aargau Sommer 2024 - Herbst 2025

Anlässe & mitmachen

Workshop: Begleitungsmodell der Zukunft

Wir laden am Montag, 26. Januar 2026 von 15–18 Uhr zum Workshop ein. Die ersten Ergebnisse aus dem Realexperiment «Begleitung von Landwirtschaftsbetrieben im Klimawandel» zeigen, welche Herausforderungen die landwirtschaftliche Praxis im Klimawandel beschäftigen und wie die Beratung die Landwirtinnen und Landwirte noch gezielter unterstützen könnte. Entstanden ist ein erstes, massgeschneidertes Begleitungsmodell. Gemeinsam passen wir den Modellvorschlag an die Praxis an. Im Anschluss gibt es einen Apéro. Der Anlass richtet sich primär an Landwirtinnen und Landwirte sowie an Vertretende landwirtschaftlicher Beratungen.

Details: Einladung Begleitungsmodell der Zukunft

Anmeldung: via Formular

Eine Anmeldung erleichtert uns die Planung – spontane Gäste sind aber ebenso herzlich willkommen!

 

Sind Sie als Privatperson, Organisation, oder Gemeinde an einer Zusammenarbeit interessiert?

Möchten Sie gemeinsam mit Forschenden des ETH-Bereichs zu einem der Realexperiment-Themen experimentieren? Das Forschungsprojekt «Reallabor Jurapark Aargau» fördert bis Ende 2026 genau diese Zusammenarbeit. Gemeinsam mit Forschenden des ETH-Bereichs können Sie auf Augenhöhe konkrete Herausforderungen diskutieren und Lösungsansätze versuchsweise umsetzen (siehe Unterkapitel «Realexperimente»).

Kontakt Projektteam

Das Reallabor Jurapark Aargau wird in Co-Projektleitung betreut:

Tim Geiges, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL

Der studierte Biologe ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Landschaftsdynamik und Landnutzungssysteme. Er interessiert sich insbesondere für transdisziplinäre Forschung, Wissenschaftskommunikation und Biogeographie. Neue Lösungswege entdeckt er an den Wochenenden auch sehr gerne beim Klettern am Fels.

Philipp Lischer, ETH Zürich

Der studierte Umweltnaturwissenschaftler ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Transdisziplinaritätslabor im Departement Umweltsystemwissenschaften der ETH Zürich. Sein Interesse gilt im Speziellen Methoden zur erfolgreichen Zusammenarbeit von Personen mit verschiedenen Perspektiven. Auch zu Hause in der Küche experimentiert er leidenschaftlich, dort aber mit verschiedensten Rezepten und Zutaten.

Assoziierte Personen

  • Yuri Schmid
  • Ursi Sydler
  • Mauro Vareni
Beteiligte Institutionen

ETH-Bereich und seine teilnehmenden Institutionen

  • ETH-Bereich – Eidgenössische Technische Hochschulen und Forschungsanstalten
  • Eawag – das Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs
  • Empa – Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt
  • WSL – Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft

Externe Projektpartner

Reallabor kurz erklärt

Bei einem Reallabor arbeiten Menschen aus Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um praktische Lösungen für aktuelle Probleme zu finden. Im Zentrum steht das gemeinsame Lernen anhand sogenannter Realexperimente: Neue Ideen werden direkt in der Praxis ausprobiert, um zu sehen, was auch wirklich funktioniert. Reallabore werden bei Themen der nachhaltigen Entwicklung angewendet.

Mehr Infos zum Reallabor im Erklärvideo von «KIT Karlsruher Institut für Technologie»:
Jetzt anschauen!

Publikationen zur Methode des Reallabor Jurapark Aargau:

Masterarbeit Yuri Schmid, 2024, Joint Problem Framing als transdisziplinäre Forschungsmethode für die Entwicklung von Realexperimenten im Reallabor Jurapark Aargau

Realexperimente

Vom Regen zur Ressource Wasser (Keylines)

Der Klimawandel bringt neue Herausforderungen – auch für die Landschaft im Jurapark Aargau, zum Beispiel durch stärkere Regenfälle und längere Trockenperioden. Das Realexperiment «Keyline – Vom Regen zur Ressource Wasser» basiert auf der sogenannten Keyline-Methode. Mit entsprechenden Massnahmen soll das Regenwasser besser gelenkt und die Landschaft vor Erosion geschützt werden. In diesem Realexperiment untersuchen Forschende die Bodenfeuchtigkeit mit Drohnen und Bodensensoren, entwickeln Hilfsmittel zur Umsetzung von Keylines und Studierende der Landschaftsarchitektur erstellen in einem Kurs kreative Keyline-Designs. Besonders spannend und lehrreich ist dieses Realexperiment für Personen, die sich für neue Ansätze einer nachhaltigen Bewirtschaftung von Landflächen interessieren – insbesondere Landwirtinnen und Landwirte sowie Landbesitzerinnen und Landbesitzer.

Downloads & Link

Beschrieb «Vom Regen zur Ressource Wasser»
Beitrag Globe ETH Zürich, 3/2025 «Wissen wächst im Austausch»

🔗 LinkedIn-Beitrag zum Kick-Off im November 2024

🔗 LinkedIn-Beitrag zu Besichtigung und Drohnenflug im September 2025

Begleitung von Landwirtschaftsbetrieben im Klimawandel

Gemeinsam wird untersucht, wie die Beratungsangebote zusammen oder komplementär die Betriebe auf den Klimawandel vorbereiten, was die Betriebe davon aufnehmen und umsetzen und welche Auswirkungen diese Veränderungen z. B. auf Bodeneigenschaften haben. Dazu führen Forschende sowohl Bodenanalysen wie auch Interviews durch. Bei regelmässigen Treffen werden die Resultate in Kombination mit Betriebsbesichtigungen diskutiert.

Nächste öffentliche Anlässe

Save the Date: 26. Januar 2026 & 9. März 2026 (jeweils nachmittags)

Download & Links

Begleitung von Landwirtschaftsbetrieben im Klimawandel

Berichterstattung zum Kick-Off im November 2024

Gemeindeblatt Zeiningen

🔗 LinkedIn Beitrag Jurapark Aargau

Berichterstattung zur Betriebsbesichtigung in Remigen im Juni 2025

Aargauer Zeitung

🔗 LinkedIn Beitrag Jurapark Aargau

Grünflächen der Zukunft

Wie bleiben Grünflächen im Klimawandel lebenswert? Gemeinsam mit Schulen, Vereinen und der Bevölkerung wird untersucht, wie Menschen Klimaänderungen wahrnehmen, Pflanzen sich anpassen und Grünflächen der Zukunft sich kreativ gestalten lassen. Geforscht wird auf öffentlichen und privaten Flächen – z.B. mit einem Citizen-Science-Projekt, in dem alle mitwirken können.

Download

Grünflächen der Zukunft, die zum Verweilen einladen

Factsheet: Klimaküche und Co. – Ein Überblick über die laufenden Projekte (Mai 2025)

Berichterstattung zum Kick-Off und zur «Klimaküche» im Mai 2025:

Neue Fricktaler Zeitung

fricktal.info

Aargauer Zeitung

🔗 LinkedIn-Beitrag zur Präsentation Klimaküche im Mai 2025

Radikal regionale Holznutzung

Das Experiment «Radikal regionale Holznutzung» untersucht, ob und wie eine solche im Jurapark Aargau möglich und sinnvoll ist. Mit Veranstaltungen werden Unternehmen, Parkbevölkerung und Forschende zusammengebracht. Untersucht werden Geschäftsmodelle einer nachhaltigen Wertschöpfungs­kette und deren Auswirkungen auf die Waldbewirtschaftung.

Download

Radikal regionale Holznutzung

🔗 LinkedIn-Beitrag zum Kick-Off im August 2025